Apfel-Paradies Südtirol: Bauernhof-Urlaub zwischen Sekt, Saft und Strudel

Erntezeit im Garten Eden

Von Mitte August bis weit in den Oktober widmen sich die Bauern in Europas größtem geschlossenen Obstanbaugebiet ganz ihrem Exportschlager Nummer 1: dem Südtiroler Apfel. Auf Höfen mit maximal drei Hektar Fläche kultivieren sie Früchte von höchster Qualität, Massenware ist hier ein Fremdwort. Urlauber, die ihre Herbstferien in einem der ländlichen Domizile von „Roter Hahn“ verbringen, können ihren Gastgebern nicht nur bei der Ernte über die Schulter schauen, sondern auch bei der Weiterverarbeitung. (Noch) zu den Exoten zählt handgekelterter Apfelsekt, ein Klassiker hingegen ist Apfelkuchen oder -strudel, für den jede Bäuerin ihr ganz eigenes Geheimrezept bereithält. Unübertrefflich bleibt der pure Apfel-Genuss.

Apfelplantagen bestimmen in weiten Teilen Südtirols das Landschaftsbild. Foto: „Kreutnerbinder Hof“/Tobias Brummer
Apfelplantagen bestimmen in weiten Teilen Südtirols das Landschaftsbild.
Foto: „Kreutnerbinder Hof“/Tobias Brummer

Insgesamt gibt es südtirolweit rund 8.000 Apfelbauern, deren Früchte bei mehr als 300 Sonnentagen im Jahr besonders gut gedeihen, zirka 950.000 Tonnen werden jährlich geerntet. Mit fast 40 Prozent Anteil ist das Land derzeit größter Bioapfel-Lieferant Europas. Das Anbaugebiet erstreckt sich von Salurn im Süden durchs Etschtal über die Mittelgebirgshügel des Burggrafenamts bis in den Vinschgau im Westen und das Eisacktal im Norden – entsprechend sind auch die Urlaubsbauernhöfe von „Roter Hahn“ mit Obstanbau beinah übers ganze Land verteilt.

Peter Thuile vom „Sandwiesen-Hof“ in Gargazon ist einer der wenigen Südtiroler Bauern, der aus seinen Äpfeln Sekt herstellt. Foto: „Roter Hahn“/Frieder Blickle
Peter Thuile vom „Sandwiesen-Hof“ in Gargazon ist einer der wenigen Südtiroler Bauern, der aus seinen Äpfeln Sekt herstellt. Foto: „Roter Hahn“/Frieder Blickle

Großen und kleinen Urlaubern bieten sich während ihres Aufenthalts zahlreiche Möglichkeiten, direkt von ihren Gastgebern Wissenswertes über die Südtiroler Apfel-Landwirtschaft zu lernen. So erfahren Interessierte zum Beispiel, dass der Golden Delicious Berglagen bevorzugt, die Sorte Gala hingegen gedeiht besonders gut im Tal. Wer mag, darf auch bei der Ernte mithelfen – oder bedient sich für den Eigenbedarf im Bauerngarten. Richtig spannend wird’s, wenn der Bauer aus dem knackfrischen Rohstoff das Endprodukt herstellt. Feriengäste können hautnah miterleben, wie er aus den wertvollen Apfel-Essenzen mit viel Liebe Saft, Trockenobst, Chutneys, Essige oder Destillate macht. Eine in Südtirol noch seltene Besonderheit hält der „Sandwiesen-Hof“ in Gargazon bereit: Dort keltert Bauer Peter Thuile, gelernter Winzer, in sorgfältiger Handarbeit seinen eigenen, flaschenvergorenen Apfelsekt.

Eben noch am Baum, schon auf dem Kaffeetisch – frisch gebackener Kuchen mit Äpfeln aus dem Bauerngarten auf einem Südtiroler Obsthof der Marke „Roter Hahn“ Bildnachweis: „Roter Hahn“/Frieder Blickle
Eben noch am Baum, schon auf dem Kaffeetisch – frisch gebackener Kuchen mit Äpfeln aus dem Bauerngarten auf einem Südtiroler Obsthof der Marke „Roter Hahn“
Bildnachweis: „Roter Hahn“/Frieder Blickle

Auch aus der Südtiroler Alltagsküche ist der Apfel, vor allem im Herbst, kaum wegzudenken. Gern lässt die Bäuerin Urlauber in der Küche zusehen oder mithelfen, wenn aus dem eben erst gepflückten Kernobst Strudel, Kuchen, Schmarren, Kiechl oder Mus zubereitet wird. Der „Lohn der Arbeit“ wird im Anschluss mit Gästen und der ganzen Familie beim gemütlichen Zusammensitzen gemeinsam verzehrt.

www.roterhahn.it

 

 

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